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VHS Magazin - Forum 04/2009

Networker ohne Grenzen

Das etwas Andere Netzwerk. Sechzig „Danube Networkers“ trafen sich zum Wiener Meeting in der VHS-Zweigstelle Hernals. Ihr Ziel: ein interkulturelles Netzwerk Älterer Menschen in den ang renzend en Donauländern.

Von 24. bis 25. September freute sich die Volkshochschule- Zweigstelle Hernals, im Rahmen eines EU-Grundtvig-
Projektes 60 SeniorInnen aus sechs verschiedenen europäischen Ländern willkommen zu heißen.

Die Danube Networkers stammen aus Bulgarien, Deutschland, Rumänien, der Slowakei, Ungarn und Österreich. Im Sinne der aktivierenden SeniorInnenbildung wurden in den verschiedenen beteiligten Einrichtungen Seniorengruppen gebildet, die an gemeinsam ausgewählten Themenschwerpunkten rund um die Donau zusammenarbeiten. Als österreichische Partnerorganisation fungiert die VHS Ottakring-Hernals. Projektziel der auf zwei Jahre angelegten Partnerschaft: dem Lebensraum Donau in literarischen, historischen und ökologischen Beiträgen neue Impulse zu geben und einen regen interkulturellen Austausch mit den östlichen und südlichen Donauländern zu pflegen. Damit verbunden ist die Förderung der „Third Ager“ zu einem aktiven, kreativen, lebenslangen Lernen. Nach Partnerschaftstreffen in Sofia (10/08) und Pitesti (05/09) stand im Herbst 2009 nun das Treffen in Wien auf dem Programm, bei dem die Teilnehmenden ihre bisherigen Arbeiten präsentierten.

 

Individuelle Motivation

Die Präsentationen spiegelten die
Motive und Interessen der Beteiligten wider: Von der seit Kindertagen erhaltenen Leidenschaft für Schiffe über
Kilometersteine und Brücken bis hin zu neu entdeckten Gebieten wie Naturdenkmälern und Umweltfragen spannt
sich der Bogen. Auch der Beitragsgestaltung waren keine Grenzen gesetzt. So wurden Gedichte und Lieder
vorgetragen, aber auch Interviews und Filmvorträge gezeigt.

 

Gewinn für alle Beteiligten

„Besonders schön ist es aber, die ,Nachbarn‘ kennenzulernen“, so eine Teilnehmerin aus Ungarn. Und die Koordinatorin des österreichischen Teams, Mag. Gerti Zupanich, ergänzt zufrieden: „Der zentrale Gedanke dieser EU-Lernpartnerschaften sind die Begegnung und der internationale und interkulturelle Austausch. Lernen soll über das gegenseitige Kennenlernen stattfinden: Ängste und Vorurteile sollen abgebaut werden und Interesse füreinander und Gemeinsames entstehen. Ich denke, dazu haben wir hier in Wien und beim Meeting in Hernals einen großartigen Beitrag geleistet.“

 

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Andrea Wagner-Staritz

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