Öffentlichkeitsarbeit

BAGSO Nachrichten (Ausgabe 4/2008)

Bildungsnetzwerk „Danube-Networkers“ gegründet

Begegnugsseminar

„Heimatland – Donauland“ war der Titel eines von ViLE e.V. unterstützten Begegnungsseminars, das im Juli 2008 in Ulm mit 40 Teilnehmenden aus allen Ländern längs der Donau, von Deutschland bis zur Ukraine, stattfand. Gastgeber waren das Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW) der Universität Ulm und die Mitglieder des ZAWiW-Arbeitskreises „Europakontakte“, in dem sich Seniorstudierende für den Kontakt und die  Zusammenarbeit mit Seniorengruppen aus anderen europäischen Ländern engagieren. Das Seminar stand unter der Schirmherrschaft der baden-württembergischen Sozialministerin Dr. Monika Stolz und war der Start des  Bildungsnetzwerks „Danube-Networkers“, das eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Einrichtungen der Seniorenbildung und Seniorengruppen längs der Donau fördern und Impulse für eine zeitgemäße Gestaltung der Seniorenbildung geben soll.


Während des Seminars gab es zahlreiche Einzelveranstaltungen, wie ein ErzählCafé „Alt werden entlang der Donau“ und einen interkulturellen Abend. Auch wurde ein „Schachtel“-Ausstellungsprojekt mit persönlich gestalteten Plexiglaswürfeln für das Donauschwäbische Zentralmuseum umgesetzt. Die Idee ist an den  Begriff der „Ulmer Schachtel“ angelehnt: eines Schiffes, das einst Schwaben mit allem Hab und Gut donauabwärts in eine neue Heimat brachte. Auf dem Programm stand auch eine Begegnung mit Jugendlichen der Donauländer, die anlässlich des parallel stattfindenden Donaufests in Ulm zu Besuch waren. Kommuniziert wurde in Deutsch und Englisch, ehrenamtliche Helfer übersetzten für die Nicht-Fremdsprachekundigen in die jeweilige Muttersprache.


Das Netzwerk wurde schließlich mit gemeinsam formulierten Statements vor prominenten Gästen, wie Ministerin Dr. Stolz, dem OB Ulms Ivo Gönner, Ruth Brand vom Vorstand der BAGSO sowie Birgit Faigle, Geschäftsführerin des  Landesseniorenrats Baden-Württemberg, gegründet. Gemeinsame Anliegen sind: Strukturen, Angebote und  ethoden der Seniorenbildung in den Donauländern aufzubauen bzw. zu verbessern und die Begegnungen zwischen

Seniorengruppen zu fördern. Intergenerationelle Ansätze sollen dabei genauso zum Tragen kommen wie die Nutzung der neuen Medien.


Weiterführende Informationen: www.danube-networkers.eu


Ralph Schneider

 

Quelle: BAGSO Nachrichten - 4/2008, www.bagso.de

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