Danube-Networkers

Interkulturelle Begegnung - Bulgarien

Text: Albena Mitikova, Tsentserushka Andreeva, Rubinka Mileva, Detelina Isheva, Ekaterina Tzanova, Varbinka Tzvetanova, Dimitar Bedrossian



Das Projekt war für uns ein neues Erlebnis. Manche von uns hatten seit Jahren keine Möglichkeit gehabt, ins Ausland zu reisen. Im Prinzip lese ich sehr viel, sehe sehr oft Fernsehen, aber das alles kann man mit dem echten Kontakt und den direkten Eindrücken nicht vergleichen. Für uns war es interessant zu sehen, was die Senioren in den anderen Donauländern machen, wie sie leben. Es war auch faszinierend, dass die Teilnehmer am Projekt so interessiert und aktiv in allen Tätigkeiten sind. Das finden wir besonders positiv. Bei uns gibt es leider keine staatliche Politik, die sich auf die Senioren bezieht und es sind fast keine  Aktivitäten in diesem Bereich.

 

Bei unseren internationalen Projekttreffen konnten wir die Kultur und die Traditionen der Länder, die wir besucht haben, spüren. Es war für uns auch eine Herausforderung, Erinnerungen von unseren Jugendjahren oder der Kindheit, verbunden irgendwie mit dem Fluss, zu wecken. Es war auch sehr nett und überraschend, dass wir viel Gemeinsames zwischen unseren Geschichten und den Geschichten und Erlebnissen von Menschen aus anderen Ländern zu finden sind, dass die Gefühle, die die Donau in uns allen weckt, so ähnlich sind.

 

Wir finden die Idee für die interaktive Naturmonumentenkarte sehr schön. Das war für uns ein Schwung, mehr von schönen und wertvollen Ortschaften in unserem Land zu lernen, viel Neues über schon bekannte oder berühmte Plätze in den anderen Donauländern zu erfahren. Das war eine Möglichkeit, für das schon Bekannte einen neuen Überblick zu kriegen.

 

Für die meisten von uns war der Begriff „Projekt“ etwas Unbekanntes und Unklares. Jetzt wissen wir, was dahinter steckt. Das ist auch eine neue  Erkenntnis für uns. Wir sind überzeugt, dass die EU Projekte sehr viel zu den interkulturellen Kenntnissen, dem Knüpfen neuer internationalen Kontakten beitragen. Wir würden gerne an die Verwirklichung anderer Projektideen teilnehmen. Wir finden die Ideen, gegeben von der ungarischen Gruppe, sehr interessant. Wir würden noch eine hinzufügen: Donau – ein Weg zur Verbreitung von städtischer Mode, Alltag und Kultur.

 

Das Einzige, das für uns sehr schwierig war und auch unsere Arbeit gestört hat, war der Mangel an Fremdsprachenkenntnissen. Es ist wirklich sehr schade, dass wir nicht direkt mit den anderen Projektteilnehmern sprechen oder korrespondieren konnten.

 




Organisation
EMC Sofia
Datum
10.06.2010
Kategorie
Interkulturelles


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